Siegel

Biochemie nach Schüßler

In der Biochemie werden dem Körper die Mineralien zugeführt, die ihm aufgrund von Über- oder Unterfunktion von Organen (z. B. Leber, Niere oder Schilddrüse) in den Zellen fehlen. Es gibt zwölf unterschiedliche Mineralien bzw. Salze, die je nach Krankheit zum Einsatz kommen. Sie werden meist in der D6 bzw. D12 verschrieben.

Unterschied zwischen Biochemie und Homöopathie: In der Homöopathie verschreibt man nach dem Simile = Ähnlichkeitsregel, d. h. eine homöopathische Arznei muss beim Gesunden eine ähnliche Krankheit bzw. ähnliche Symptome hervorrufen wie bei der zu behandelnden Krankheit.

In der Biochemie kennt man den Arzneimittelversuch am Gesunden nicht.

Das Mineral als natürlicher Bestandteil der Zelle kann beim gesunden Menschen keine Erscheinungen hervorrufen wie in der Homöopathie.

Wilhelm Heinrich Schüßler beschreibt das so: »Die Indikationen des biochemischen Mittels müssen aus der physiologischen und pathologischen Chemie hergeleitet, d. h. durch die Ergebnisse ihrer Anwendung gegen Krankheit bestimmt werden.«